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Zahnärztin in Bonn-Oberkassel

Zahnlücke: Brücke

Die meisten Menschen verlieren im Laufe ihres Lebens einen oder mehrere Zähne. Dann muss die Entscheidung getroffen werden, ob die Zahnlücke mit Hilfe einer Brücke oder mit einem Implantat geschlossen werden soll. Die folgenden Erläuterungen dienen der allgemeinen Orientierung und beschreiben das Vorgehen bei einer Brücke und einem Implantat.

Die Brücke: festsitzender Zahnersatz bei Zahnlücken

Die Brücke wird mit Hilfe von Zahnkronen auf den Zähnen, die die Zahnlücke begrenzen, befestigt. Diese Zähne bezeichnet man dabei als Brückenpfeiler, die zu ersetzenden Zähne als Brückenglieder. Zunächst werden die Brückenpfeiler für die späteren Kronen beschliffen. Nach einer Abdrucknahme der Zähne, wird im zahntechnischen deutschen Meisterlabor die Brücke hergestellt und später fest auf den Brückenpfeilern zementiert oder verklebt. In den letzten Jahren hat sich in unserer Praxis die Brücke aus Zirkon mit keramischer (zahnfarbener) Verblendung etabliert. Es handelt sich dabei um eine metallfreie Versorgung die einerseits stabil ist: das Gerüst der Brücke besteht aus Zirkonoxid und anderseits sehr natürlich aussieht: die keramische Ummantelung (Verblendung) der Brücke verleiht dem Zahnersatz ein natürlich zahnfarbenes Aussehen. Außerdem gilt Zirkon als sehr gut biokompatibel. Alternativ kann eine Brücke auch aus Metall mit oder ohne keramischen Überzug gefertigt werden.

Vorteile einer Brücke

  • Fertigstellung in nur 2-3 Behandlungssitzungen
  • schadhafte lückenbegrenzende Zähne werden dauerhaft versorgt
  • unkomplizierte und unblutige Behandlung
  • in einfacher Ausführung als preiswerte Variante einer Lückenschluss Versorgung möglich
  • lange Haltbarkeit bei guter Pflege und regelmäßiger Prophylaxe

Nachteile einer Brücke

  • bei karies- und füllungsfreien lückenbegrenzenden Zähne muss beim Beschleifen gesunde Zahnsubstanz entfernt werden
  • die häusliche Pflege ist anspruchsvoll und muss mit Spezialzahnbürste u./o. Spezialzahnseide täglich erledigt werden
  • hohes Kariesrisiko bei unsachgemäßer Pflege